Aufgabenstellung
- Entwicklung bzw. Überarbeitung eines Forschungsinstruments bzw. Instrumente-Teiles und Darstellung der Ergebnisse innerhalb einer Unterseite im jeweiligen Teamspace
- Erklärungen und Hinweise zum entwickelten Instrument in einem Forschungsbericht im Umfang von etwa 5 DIN A4-Seiten auf einer weiteren Unterseite im jeweiligen Teamspace
- Konsultationstermine jederzeit nach Absprache, bevorzugt per Skype-Konferenz
- Abgabe bis Montag, den 01.09.08 im Wiki
Bestandteile des Forschungsberichtes
- Kurze Einleitung
- Erläuterungen zum entwickelten Forschungsinstrument und dessen Sinnhaftigkeit
- Wie werden die Erwartungen / das I-/W-Management / der Lernerfolg mit dem Instrument erhoben?
- Was ist besonders zu beachten bei der Umsetzung / beim Einsatz des Instruments?
- Problemanalyse (Was könnten für Schwierigkeiten auftreten?)
- Kurzes Fazit
Gruppeneinteilung
- Team eva und die luanden: Online-Fragebogen, Teil 1 - Bearbeitung der vier Haupt-Dimensionen Lernaktivität, Wissenserwerb/-stand (Selbsteinschätzung), Informationsstrukturierung und Wissensgenerierung
- Team Settings-Gruppe: Online-Fragebogen, Teil 2 - Bearbeitung der Eingangsfragen zu Erwartungen und Bearbeitung von 3 intervenierenden Variablen (Akzeptanz der neuen Technologien, Motivation/Interesse und technische Kompetenz)
- Team Eins: Bearbeitung des Online-Barometer-Einsatzes für die Haupt-Dimension Emotion und Bearbeitung von 3 intervenierenden Variablen des Online-Fragebogens (tutorielle Begleitung, Aufwand und Wahrnehmung zur Bildung von Learning Communities)
- Team einsunddrei: quantitative Inhaltsanalyse stichprobenartig ausgewählter Blogs: Entwicklung von Kategorien und Codebuch
- Team 5minus eins: umfangreiche Überarbeitung des Bewertungsschemas als Teil der Haupt-Dimension Wissenserwerb/-stand - Entwicklung von Kriterien mit Begründung aufgrund recherchierter Quellen
- Team MW - ojemine!: Bearbeitung qualitativer Gruppen-Leitfadeninterviews anhand der Dimensionen und intervenierenden Variablen
Das neue Dimensionen-Cluster "kontinuierliches Informations- und Wissensmanagement"
Nach dem existierenden Dimensionen-Cluster für die Evaluation von Lernerfolg wurde nun ein zweites Cluster entwickelt, um den angestrebten kontinuierlichen bzw. studienbegleitenden Umgang mit E-Portfolios zu messen.
Kontinuierliches I-/W-Management ist die wiederkehrende und zielgerichtete Recherche, Strukturierung und Verarbeitung von Informationen zur Anwendung, Analyse/Reflexion, Bewertung und damit letztlich Generierung von Wissen im E-Portfolio (wobei Recherche generell unabhängig vom E-Portfolio stattfinden kann). Daraus ergeben sich die Dimensionen Lernaktivität, Informationsstrukturierung und Wissensgenerierung (siehe Konzeptionstabelle).
Konzeptionstabelle
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[1] Wissenserwerb meint den Zuwachs an Sachwissen/Erkenntnis über Themen und den Erwerb von Handlungskompetenzen. Der Wissenserwerb wird aus den Bewertungsergebnissen des Dozenten („objektiv") und der Selbsteinschätzung des Wissensstandes durch den Studenten (subjektiv) ermittelt.
[2] Zusammenstellung aus vorhandenen Beiträgen, Links, Kommentaren, Bookmarks etc. - Abgleich der aus der Inhaltsanalyse ermittelten mit der selbst eingeschätzten Informationsstrukturierung ist möglich.
[3] Anwendung, Analyse & Reflexion, eigene Bewertung innerhalb der Beiträge - Abgleich der aus der Inhaltsanalyse ermittelten mit der selbst eingeschätzten Wissensgenerierung ist möglich.
[4] z.B. Einstellungen hinsichtlich des E-Portfolios an sich, hinsichtlich des Umgangs mit dem E-Portfolio, hinsichtlich der Bereitschaft zur Selbstdarstellung der eigenen Person in der Öffentlichkeit ("gläserner Mensch")
[5] kann z.B. Aufschluss auf Bekanntheit und Verbreitung der E-Portfolios geben
[6] Subjektiv meint hier die Schilderung aus der Perspektive des Studenten; quasi-objektiv demnach aus der Perspektive des eTutors.
[7] Registrierung unter: http://esamb.studiki.de/![]()
[8] Modifikation nach dem Bewertungsschema von Wagner
und Ergänzungen durch Städtler![]()
[9] zunächst in Bezug auf den Tutorblog
: erhaltene Kommentare; bei jedem E-Portfolio-Blog in Bezug auf die Bildung von Learning Communities: erhaltene Kommentare, Ping- oder Trackbacks
[10] Treffen mit den Seminarteilnehmern und Dozenten zu Problemen und Hinweisen für das Lernen und kontinuierliche I-/W-Management mit E-Portfolios
Wertkriterien / Wertansprüche für die Dimensionen und intervenierenden Variablen
- Damit selbstgesteuert-konnektives Lernen mit einem E-Portfolio als wertvoll gelten kann, muss Folgendes erfüllt sein: PDF-Dokument

Forschungsfragen und Beispielhypothesen
Fragentyp 1: Zusammenhang der Einzel-Dimensionen untereinander
- Dimensions-Cluster Lernerfolg
- Kann ein positiver Zusammenhang zwischen den drei Dimensionen selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität, Wissenserwerb/-stand (Bewertung
und Selbsteinschätzung) und Emotionen festgestellt werden? - Beispielhypothesen:
- Je größer die selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität des Lernenden mit dem E-Portfolio ist, desto positiver sind seine Emotionen.
- Je positiver die Emotionen des Lernenden beim selbstgesteuert-konnektiven Lernen mit dem E-Portfolio sind, desto bessere Bewertungsergebnisse werden erzielt / desto positiver schätzt er seinen Wissenserwerb ein.
- etc.
- Kann ein positiver Zusammenhang zwischen den drei Dimensionen selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität, Wissenserwerb/-stand (Bewertung
- Dimensions-Cluster kontinuierliches Informations- und Wissensmanagement
- Kann ein positiver Zusammenhang zwischen den drei Dimensionen selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität, Informationsstrukturierung und Wissensgenerierung festgestellt werden?
- Beispielhypothesen:
- Je größer die selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität des Lernenden mit dem E-Portfolio ist, desto besser sind die Informationen im E-Portfolio durch den Lernenden strukturiert.
- Je besser die Informationen im E-Portfolio durch den Lernenden strukturiert werden, desto mehr (neues) Wissen kann der Lernende innerhalb des E-Portfolios generieren.
- Je positiver der Lernende seine eigene Wissensgenerierung einschätzt, desto größer ist seine Lernaktivität mit dem E-Portfolio.
- etc.
NEUER Fragentyp 2: Ergänzender Zusammenhang zwischen den beiden Dimensionen-Clustern!
- Kann ein positiver Zusammenhang zwischen den beiden Dimensionen des Lernerfolgs (Wissenserwerb, Emotionen) und den beiden Dimensionen des kontinuierlichen Informations- und Wissensmanagements (Informationsstrukturierung, Wissensgenerierung) festgestellt werden?
- Beispielhypothesen:
- Je besser der Lernende Informationen im E-Portfolio strukturiert, desto bessere Bewertungsergebnisse erzielt er.
- Je positiver die Emotionen des Lernenden beim selbstgesteuert-konnektiven Lernen mit dem E-Portfolio sind, desto mehr (neues) Wissen wird der Lernende innerhalb des E-Portfolios generieren.
- etc.
Fragentyp 3: Einfluss der intervenierenden Variablen auf die Einzel-Dimensionen
- Dimensions-Cluster Lernerfolg
- Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den intervenierenden Variablen Motivation, Tutorielle Begleitung, Akzeptanz der neuen Technologien, Bildung von Learning Communities, Aufwand sowie technische Kompetenz und den drei Dimensionen für Lernerfolg?
- Beispielhypothesen:
- Je positiver die Einstellung gegenüber den Lerntools (Motivation) ist, desto größer ist die selbstgesteuert-konnektive Lernaktivität des Lernenden im PLE.
- Je positiver die tutorielle Begleitung eingeschätzt wird, desto positiver sind die in eSAMB geäußerten Emotionen.
- Je geringer der Aufwand eingeschätzt wird, desto bessere Bewertungsergebnisse werden erzielt / desto positiver wird der Wissenserwerb eingeschätzt.
- etc.
- Dimensions-Cluster kontinuierliches Informations- und Wissensmanagement
- Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den intervenierenden Variablen Motivation, Tutorielle Begleitung, Akzeptanz der neuen Technologien, Bildung von Learning Communities, Aufwand sowie technische Kompetenz und den drei Dimensionen für ein kontinuierliches Informations- und Wissensmanagement?
- Beispielhypothesen:
- Je höher die Akzeptanz der neuen Technologien ist, desto mehr (neues Wissen) wird der Lernende innerhalb des E-Portfolios generieren.
- Je höher die technische Kompetenz des Lernenden beim Umgang mit dem E-Portfolio ist, desto positiver schätzt er die Informationsstrukturierung innerhalb seines E-Portfolios ein.
- Je eher die Bildung von Learning Communities wahrgenommen wird, desto mehr (neues Wissen) wird der Lernende innerhalb des E-Portfolios generieren.
- etc.
Fragentyp 4: Zusammenhang der intervenierenden Variablen untereinander
- Besteht ein positiver Zusammenhang der intervenierenden Variablen Motivation, Tutorielle Begleitung, Akzeptanz der neuen Technologien, Bildung von Learning Communities, Aufwand und technische Kompetenz untereinander?
- Beispielhypothesen:
- Je geringer der Aufwand eingeschätzt wird, desto positiver ist die Einstellung gegenüber den Lerntools (Motivation).
- Je positiver die tutorielle Begleitung eingeschätzt wird, desto höher ist die Akzeptanz der neuen Technologien.
- etc.
Orientierungshilfen und weiterführende Literatur
Online-Fragebogen
- Bortz, Jürgen / Döring, Nicola (2005): Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler (3., überarbeitete Auflage, Nachdruck). Springer-Verlag (Springer-Lehrbuch), Berlin. (Seiten 244 bis 261)
- Diplomarbeits-Auszug
, Buch S. 142f. - Beispiel-Fragebogen der Diplomarbeit

quantitative Inhaltsanalyse
Online-Barometer
- wissenschaftliche Fundierung und weiterführende Quellen: http://e-learning.phil.uni-augsburg.de/obwiki/Bereich_Augsburg

- Informationen zum EduCamp-Vortrag: http://educamp2008.mixxt.de/networks/wiki/index.eSAMB

- Protopage mit eSAMB-Tutorial und bisherigen Auswahloptionen: http://protopage.com/elearning2null#Tutorials/eSAMB

- Diplomarbeits-Auszug
, Buch S. 143ff. - für Registrierung siehe auch Fußnote 7 der Konzeptionstabelle
Bewertung
- siehe auch Fußnote 8 der Konzeptionstabelle als Grundlage
- bisheriges Bewertungsschema für E-Portfolios

qualitative Gruppen-Leitfadeninterviews
- Bortz, Jürgen / Döring, Nicola (2005): Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler (3., überarbeitete Auflage, Nachdruck). Springer-Verlag (Springer-Lehrbuch), Berlin. (Seiten 310 bis 319)
- Diplomarbeits-Auszug
, Buch S. 145f. - Beispiel-Interviewleitfaden (Studenten und Dozenten) der Diplomarbeit
