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Forschungskonzept


Evaluand bzw. Evaluationsgegenstand

  • I./W.-Management durch die seminarbegleitende Nutzung von E-Portfolios im Seminar elektronische Dokumente
  • der daraus resultierende Lernerfolg

Evaluationsziel

Inwieweit führt die seminarbegleitende Nutzung von E-Portfolios zu Lernerfolg?
Verbesserungsansätze für eine Steigerung des Lernerfolgs bei den Studierenden

Dimensionen für Lernerfolg und mögliche intervenierende Variablen

Dimensionen

  • LERNAKTIVITÄT (Art und Umfang der Nutzung, nicht Häufigkeit)
  • WISSENSZUWACHS (Was und wieviel wurde dazugelernt?)
  • NACHHALTIGKEIT (Nutzungshäufigkeit, Wiederholung, es auch in Zukunft nutzen zu wollen)

Variablen

  • Interesse
  • Akzeptanz
  • akzeptierter Aufwand
  • Bewertung
  • Beachtung

Dimensionen für Informations- oder Wissensmanagement 

Dimensionen

  • WISSENS- UND INFORMATIONSERWERB (im Seminar und durch E-Portfolio-Nutzung)
  • WISSENS- UND INFORMATIONSSAMMLUNG (durch Führung des E-Portfolios)
  • WISSENS- UND INFORMATIONSERGÄNZUNG (Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten des E-Portfolios --> Verlinkungen etc., es auch in Zukunft nutzen zu wollen)

Variablen

  • Interesse
  • Akzeptanz
  • akzeptierter Aufwand
  • Beachtung
  • Funktionsumfang (des E-Portfolios)

Wertansprüche für die Dimensionen und Variablen

Ebene 1 | Notwendigkeiten:
Der Studierende muss das E-Portfolio für Seminarzwecke genutzt haben, ansonsten müssen LERNAKTIVITÄT, WISSENSZUWACHS und NACHHALTIGKEIT (=LERNERFOLG) ausgeschlossen werden.
 
Ebene 2 | Wünsche:
Es ist nicht von Bedeutung, wieviel ein Student gebloggt hat und über welche Themen. NACHHALTIGKEIT und LERNAKTIVITÄT steigern den Wert des LERNERFOLGS durch häufige Nutzung nur noch weiter.
 
Ebene 3 | Ideale:

Durch tägliche umfangreiche Nutzung des E-Portfolios durch die Studenten wird es zu einem unverzichtbaren Arbeits- und Lerninstrument für alle studienrelevanten Themen, das bis zur Diplomarbeit und darüber hinaus geführt wird.

eigene Forschungsfragen

1) Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den intervenierenden Variablen Interesse, Akzeptanz, akzeptierter Aufwand, Bewertung sowie Beachtung und den drei Dimensionen für Lernerfolg?
 

2) Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den intervenierenden Variablen Interesse, Akzeptanz, akzeptierter Aufwand, Bewertung, Beachtung sowie Funktionsumfang und den drei Dimensionen für Info- und Wissensmanagement?
 
3) Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den intervenierenden Variablen Interesse, Akzeptanz, akzeptierter Aufwand, Funktionsumfang sowie Beachtung und Bewertung untereinander?
 
4) Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den Dimensionen für Lernerfolg untereinander?

Hypothesen

Forschungsfrage 1

  • LERNAKTIVITÄT

Je positiver der Studierende gegenüber E-Portfolios eingestellt ist (Akzeptanz), desto umfangreicher wird sein E-Portfolio genutzt.
(Umfang wird hierbei entweder durch die Inhaltsanalyse von 1 wie "sehr wenig" bis 5 "sehr viel" bemessen oder subjektiv vom Studierenden angegeben)
Je höher derakzeptierte Aufwand des Studierenden, desto umfangreicher wird sein E-Portfolio genutzt.

  • WISSENSZUWACHS

Je höher der akzeptierte Aufwand des Studierenden, desto größer ist sein Wissenszuwachs.

Je interessierter sich der Studierende im Umgang mit E-Portfolios zeigt, desto höher ist der messbare Wissenzuwachs.

  • NACHHALTIGKEIT

Je positiver der Studierende gegenüber E-Portfolios eingestellt ist (Akzeptanz), desto häufiger wird der Studierende es nutzen.

Je größer die Beachtung seines E-Portfolios, desto häufiger wird der Studierende es nutzen.

Je besser die Bewertung seines E-Portfolios, desto eher wird der Student es auch in Zukunft noch nutzen wollen.

Je interessierter sich der Studierende im Umgang mit E-Portfolios zeigt, desto häufiger wird er sein E-Portfolio nutzen.

Forschungsfrage 2

  • WISSENS- UND INFORMATIONSERWERB

Je größer das Interesse des Studierenden, desto größer ist sein W-I-Erwerb.

  • WISSENS- UND INFORMATIONSSAMMLUNG

Je größer die Beachtung des E-Portfolios, desto umfangreicher ist die W-I-Sammlung durch den Studierenden.

Je größer der akzeptierte Aufwand, desto umfangreicher ist die W-I-Sammlung durch den Studierenden.

  • WISSENS- UND INFORMATIONSERGÄNZUNG

Je besser die Bewertung des E-Portfolios, desto desto eher wird der Student es auch in Zukunft noch nutzen wollen.

Forschungsfrage 3

  • Je größer das Interesse des Studierenden, desto größer ist sein akzeptierter Aufwand.
  • Je größer der akzeptierte Aufwand des Studierenden, desto positiver ist die Bewertung.
  • Je größer das Interesse des Studierenden, desto größer ist die Beachtung seines E-Portfolios.
  • Je höher die Akzeptanz von E-portfolios, desto größer ist das Interesse.
  • Je größer der Funktionsumfang, desto höher das Interesse an E-portfolios.

Forschungsfrage 4

  • Je umfangreicher der Studierende sein E-Portfolio nutzt (LERNAKTIVITÄT), desto größer ist sein WISSENSZUWACHS.
  • Je häufiger der Studierende sein E-Portfolio nutzt (NACHHALTIGKEIT), desto größer ist dessen Umfang (LERNAKTIVITÄT)
  • Je größer der WISSENSZUWACHS bei der Nutzung von E-portfolios, desto öfter wird das E-portfolio genutzt (NACHHALTIGKEIT).

Setting

  • Tools, deren Umgang erforscht werden soll, also bei uns die Nutzung der E-Portfolios
  • evtl. noch Funktionen der E-Portfolios aufzählen, alles, was genutzt werden kann

Methoden- und Instrumente

  • Inhaltsanalyse der E-Portfolios der Seminarteilnehmer nach bestimmten Kriterien (Erfassung von Art und Umfang der Nutzung der E-Portfolios)
  • Befragung der Seminarteilnehmer durch einen (Online-) Fragebogen (Einschätzung der E-Portfolio-Nutzung durch die Teilnehmer: Zufriedenheit, Einstellungen, Lernerfolg)

Einsatzkonzept

  • summativ (am Ende des Seminars)

Fragebogen

Ziel:

Erhebung von Einstellungen und Fakten zur E-Portfolio-Nutzung der Seminarteilnehmer, Verifizierung bzw. Falsifizierung der Hypothesen

Grundgesamtheit: alle Seminarteilnehmer

Stichprobe: ggf. kleiner (evtl. nur eine Seminargruppe)

Umsetzung:

  • als Online-Fragebogen (evtl. von den Seminarteilnehmern selbst technisch umgesetzt)
  • Sammlung und Auswertung von Ergebnissen durch ein Evaluationsteam in SPSS
  • Evaluationsteam evtl. in Verbindung mit anderen Seminaren aufstellen („empirische Kommunikationsforschung" o.ä.)

Inhaltsanalyse

Ziel:

Erhebung von Zahlen und Fakten zur E-Portfolio-Nutzung der Seminarteilnehmer, die durch die Befragung nicht abgedeckt werden können, Verifizierung bzw. Falsifizierung der Hypothesen

Grundgesamtheit: alle Seminarteilnehmer

Stichprobe: ggf. kleiner (evtl. nur eine Seminargruppe)

Umsetzung:

  • Kategorienbildung und Analyse der erstellten E-Portfolios durch ein Evaluationsteam
  • Sammlung und Auswertung von Ergebnissen in SPSS
  • Evaluationsteam evtl. in Verbindung mit anderen Seminaren aufstellen („empirische Kommunikationsforschung" o.ä.)

Die Präsentation zur Pitch-Veranstaltung ist unter Anhänge verfügbar.

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