eva und die luanden

Finales Forschungskonzept

Forschungskonzept

Was ist der Evaluand bzw. Evaluationsgegenstand?

Erwartung als Evaluand

Design und Usability

Was ist das Evaluationsziel?

  • Erwartungen der Nutzer / Lerner an ein E-Portfolio
  • (kontinuierliches Informations- oder Wissensmanagement) und Lernerfolg durch Umgang mit und Nutzung eines E- Portfolio
  • Motivation der User des kontinuierlichen Führens und Nutzen eines E- Portfolios 

Was ist das Setting (eingesetzte Tools)?

  • Fragebogen
    • Pre-Questionnaire (formative Evaluation)
      • Erwartungen
    • Post-Questionnaire(summative Evaluation)
      • Erwartungen
      • Umgang/Nutzung
  • Serverprotokolle zur Nutzung
  • (Verbesserung durch) Gruppendiskussion der Probanden in 3 Phasen
    • Freie Assoziation (Brainstorming)
    • Pause
    • Ordnende - erweiternde Assoziation (Mind-Mapping)
    • Pause
    • Selektive Assoziation (Einzelabfrage zu vorher gefundenen Assoziationen)
  • Tutor (subjektive Bewertung durch Einzelinterviews)

Dimensionen für Lernerfolg und mögliche intervenierende Variablen

Mensch-Maschine

  • Zugang - Selbsteinteilung des Lernens
    • Wann, Wo, Wie lange, Was
    • berücksichtigen bei Evaluation: unterschiedliche Ausgangssituationen und *individuelle Lernstrategien und -ziele reflektieren
  • Metaebene der individuellen  Lernorganisation (Lernen lernen) evaluieren
    • unbegrenzt viele Inhalte werden von einer Ressource (z.B. Tool) unstrukturiert angeboten
    • Auswahl, Reihenfolge und Bearbeitunsstrategie können von den lernen größtenteils selbst gesteuert werden
  • Lernsituation
    • Verteilung Material, Betreuung, physischen, sozialen und verwaltungstechnischen Organisation
    • Effekte zwischen Verteilung Material (delivery technology, z.B. Lade- oder Wartezeiten bei einem im Internet angebotenen Kurs) und den dynamischen Inhalten bzw. didaktischen Möglichkeiten (instruction technology, z.B. asynchrones Lernen via E-Mail und WWW-Server oder synchrones Lernen via Internet Relay Chat oder Videokonferenz)
  • Kostenanalyse
    • einmalige Kosten für Hard- und oder Software
    • organisatorische Folgekosten
    • Lernzeit der Studierenden
    • Kosten-Nutzen-Analyse
    • Kosten-Wirksamkeits-Analyse

Mensch-Mensch Interaktion

  • soziale Lernaspekte
  • Lernerfolg nicht in der kognitiven Leistung der Einzelperson, sond im gesamten Lernsystem aufzufinden
  • nur durch Zusammenwirken (Interagieren) der an Interaktion beteiligten MEnschen meßbar!
    • Evaluand ist die Gruppenperformance
      • Gruppenperformance ist situationsabhängig, kontextgebunden, sozial verteilt und konstruiert
  • Messen der Gruppenperformance
    • Variabilität der Aufgabe
      • Gruppenperformance muss sich auf eine sozial strukturierte Aufgabe beziehen
    • Fehler als Lernkontext
      • Ursache und Wirkung nicht mehr klar trennbar
      • aktuelle Fehlerkorrektur kann Leistungsmängel signalisieren (kurzfristig) - langfristig einen wichtigen Lernkontext darstellen
    • Individuelle Leistung und Gruppenperformance
      • individueller Lernerfolg kann Gruppenleistung verbessern
    • Verteilung der Fähigkeiten und Wissens
      • Gruppen kann mit anderer Arbeitsteilung zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen
      • Fehlerursache im Zwischenmenschlichen Bereich, weniger auf individueller Lernebene

Dimensionen für Informations- oder Wissensmanagement identifizieren

  • Verstehen von Zusammenhängen (s. Metaebene der individuellen  Lernorganisation)
  • Lerngewohnheiten
  • Archivierung/ Strukturierung von Informationen
  • Verfügbarkeit von Informationen (Zugriffsmöglichkeit)
  • Aufbau/Gestaltung von Wissenssystemen

Wertansprüche für die Dimensionen und Variablen festlegen

  • Bildschirmgestaltung
  • Navigationsfunktion
  • Textgestaltung
  • Aufgabenangemessenheit
  • Selbstbeschreibungsfähigkeit
  • Erwartungskonformität
  • Fehlerrobistheit
  • Individualisierbarkeit
  • Erlernbarkeit
  • Steuerbarkeit
  • 1. Ebene: Notwendigkeiten, Erfordernisse
    • Müssen unbedingt erfüllt sein, damit dem Evaluandem ein Wert zugesprochen werden kann
  • 2. Ebene: Vorzüge, weitergehende Ansprüche
    • Funktionen und Ansprüche, die über das absolute Minimum hinausgehen und den Wert des Evaluanden heben
  • 3. Ebene: Ideale
    • nicht realisierbar bzw. kaum erreichbar
    • geben an, in welche Richtung der  Evaluand verbessert werden könnte bzw. sollte

eigene Forschungsfragen definieren

  • Kann ein positiver Zusammenhang zwischen dem Umgang von Nutzern / Lernenden mit einem E-Portfolio und einem letztendlichen Lernerfolg festgestellt werden?
  • Gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Lernmotivation und Wissenserweiterung?
  • Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Erwartungen an ein E- Portfolio und Lernmotivation?

Hypothesenbildung


  • Je besser die Erwartungen der Nutzer / Lerner erfüllt werden, desto größer ist der Lernerfolg.
  • (Je stärker ein Nutzer in eine Netzwerk- Community involviert ist, desto mehr nutzt man  E- Portfolios zum Informationsaustausch und Wissensmanagement.)
  • Je besser ein E-Portfolio strukturiert ist (Usability/Design), desto schneller erreicht der Nutzer / Lerner sein Ziel (Umgang/Geschwindigkeit).
  • Je höher der Nutzungsgrad eines E- Portfolio durch den Nutzer, desto größer ist der Lernerfolg.
  • Je häufiger E- Portfolio zum Informations- und Wissensmanagement genutzt wird, desto größer ist die Lernmotivation.

Methoden- und Instrumentenauswahl

  • Vollerhebung
    • alle Teilnehmer des Seminars El-Dok
  • Unabhängige Variable muss mindestens zwei Stufen aufweisen (Experimental- und Kontrollgruppe) [nach Döring/Bortz]
    • Baumgartner: Quasi-Evaluationen - Experimentelle Untersuchungen
      • methodischer Zirkelschluß --> garbage in - garbage out

Einsatzkonzept zusammenstellen

  • Instrumente
  • formative Evaluation
    • vor und während des Seminares
    • Instrumente:
      • Testen der Lernumgebung mit einigen Studierenden schon vor Semesterbeginn
      • Beobachtung (Hospitation, Videoaufnahme, Beschreibung und Beurteilung)
      • Selbstreflexion der Studierenden über den Kurs (Lernjournal, Lerntagebuch)
      • Laufende Befragung (Offenes Feedback, Fragebogen, Gruppeninterview etc.)
      • Gespräche im Rahmen von Coaching, Supervision oder Intervision
  • summative Evaluation
    • nach Beendigung des Seminares
    • Instrumente:
      • Befragungen (schriftlich und mündlich, Einzel- und Gruppeninterviews, etc.)
      • Dokumenten- und Datenanalyse (Logfiles, Lernerfolgskontrollen etc.)

http://www.elc.uzh.ch/elgrundlagen/kursentwicklung/evaluationsraum/evaluationskonzeption.html

  • E-Learning Produkt oder Lernangebot
    • Welches Lernangebot soll evaluiert werden?
    • Zielgruppe: für wen ist das Angebot/Produkt entwickelt worden?
    • In welchem Kontext soll es genutzt werden?
    • Wozu dient das Lernangebot? Ist es als Selbstlernmaterial gedacht? Bereitet es die Präsenzphasen vor?
  • Evaluationszweck
    • Wozu dient die Evaluation?
    • Wer sind die Adressaten oder Nutzer der Evaluationsergebnisse?
    • Welche Aspekte und Fragen stehen im Mittelpunkt?
    • Welche Informationen werden genau benötigt?
    • Wer evaluiert das Modul?
    • Wessen Feedback oder Einschätzung wird gebraucht?
  • Evaluationsdesign
    • Wie sieht der Evaluationskontext aus?
    • Welche Datenerhebungsmethoden sind angemessen?
    • Welche Stichprobengrössen sind mit Blick auf die Aussagekraft der Ergebnisse angemessen?
    • Welche Hilfsmittel werden zur Datenaufzeichnung und -auswertung gebraucht?
    • Was kann man den Feedbackgebern an Aufwand (z.B. zeitlich) maximal zumuten?
  • Zeitplan
    • vor während und nach dem Seminar
    • Wann genau findet die Evaluation statt?
    • Wann werden die Evaluationsergebnisse geliefert?
    • Wie sieht die Vorbereitung zur Evaluation aus? Wer macht was?
    • Wie sieht die Aufwandschätzung für Arbeitspakete aus?
  • Ressourcenplan
    • Wer ist an der Evaluation beteiligt? Sind es eigene Mitarbeitende oder Experten?
    • Welches Budget muss eingehalten werden?
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