Copyright-Modelle

Copyright sind gesetzlich vorgegebene Regelungen zum Schutz des geistigen Eigentums, in Deutschland normiert auf Bundesebene und durch die EU.

Eine Alternative zu Copyright in den Schranken von Staatsgrenzen bieten offene Lizenzmodelle, so zum Beispiel Creative Commons.

"CC is giving artists a simple tool to mark their creativity with the freedom they intend it to carry."

Mit den CC-Lizenzmodellen hat der Produzent die Möglichkeit, sein Werk für den Gebrauch unter der Voraussetzung seiner Namensnennung freizugeben. Darüber hinaus kann er die kommerzielle Verwendung einschränken und/oder die Weitergabe unter den gleichen Bedingungen erlauben. So entsteht ein offeneres Rechtemodell bei dem die Weiterverwendung nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist. Entsteht aus der Weiterverwendung ein marktfähiges Produkt, kann dies nach Absprache und voraussichtlich unter Beteiligung des ursprünglichen Produzenten vertrieben werden.

Diese Lizensierung wäre der Schlüssel zur angesprochenen Hyperdistribution digitaler Inhalte: Die Verwendung von Werbung in Medieninhalten würden direkt mit den Produzenten abgesprochen und vergolten, die Weitergabe könnte wiederum frei im Tausch gegen die Aufmerksamkeit der Zuschauer erfolgen.

Weitaus radikaler sieht das Modell des [Copyleft] aus. Hier werden jegliche Rechte an einem Werk nicht beansprucht. Auf Basis dieses Modells hat sich in Brasilien die Musikindustrie entwickelt, bei der Konzertveranstalter eine tragende Rolle spielen.

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  1. Nov 15, 2008

    Martin Storbeck sagt:

    http://alexleavitt.com/2008/05/25/zuneral-the-death-of-drm/
  2. Nov 15, 2008

    Martin Storbeck sagt:

    Pollock: Optimal Copyright Designer's Notebook: The End Of Copyright
  3. Nov 15, 2008

    Martin Storbeck sagt:

    Sven Hilfiker: Urheberrechtliche Beurteilung von P2P-tauschbörsen