Ziel der Diffusionstheorie des amerikanischen Forschers Everett Rogers ist es, die Kommunikation einer Innovation durch die verschiedenen Teile eines sozialen Systems zu erforschen. Diffusionsprozesse versuchen also als Modell der Annahme einer Innovation durch die Gesellschaft zu dienen. Ein typischer Verlauf wird dabei durch die sogenannte S-Kurve beschrieben, eine logistische Funktion die den kumulierten Verbreitungsgrad einer Innovation darstellt und für viele Innovationen im Medien- und Technologiebereich bereits Anwendung gefunden hat. Von besonderem Interesse ist dabei die zeitlich verzögerte Annahme der Neuerung durch unterschiedliche Käufer- und Personengruppen sowie die Kriterien, die bei der persönlichen Übernahme einer Innovation, der Adoption, eine Rolle spielen. Als zentralen Indikator für den Erfolg eines Diffsionsprozesses nennt Rogers die Adoptionsrate einer Innovation, also die relative Geschwindigkeit mit der die Innovation von den Mitgliedern eines sozialen Systems übernommen wird.
Kommentare (1)
Nov 14, 2008
Martin Storbeck sagt:
Everett M. Rogers. Diusion of Innovations. Free Press, 5th edition, 2003.Everett M. Rogers. Diusion of Innovations. Free Press, 5th edition, 2003.